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Langweilig wird es nicht in der Aktion West-Ost, das zeigte sich bei der Bundesausschusssitzung vom 6. bis 8. März 2009 in Fulda. Die 16 Teilnehmer aus Vorstand und Mitgliedsverbänden diskutierten und planten die Projekte der Jahre 2009 und 2010. Außerdem war auch schon der designierte Geschäftsführer Bernd Böttcher anwesend, der ab 1. April Nachfolger von Steffen Hauff im Jugendhaus Düsseldorf wird.
Besonders viel Zeit nahmen am Nachmittag die Planungen für das Jahr 2010 in Anspruch. Vom Vernetzungstreffen Mitte Februar, an dem auch VertreterInnen der Partnerverbände in Polen und Tschechien beteiligt waren, lagen schon innovative Projektideen für Begegnungen vor. Besonders das Projekt "Balkan statt Balkonien" inspirierte die Verantwortlichen in der Aktion West-Ost. Darin wird der Weg zu einem internationalen Treffen (auf dem Balkan) in kleinen internationalen Gruppen zum Kernstück des Projektes gemacht, indem unterwegs verschiedene Aufgabenstellungen bewältigt werden sollen. Dies könnte ein zukunftsweisendes Projekt besonders für jene sein, die schon mehrfach an "statischen", an einen Ort gebundenen Begegnungsprojekten teilgenommen haben.

Auf der anderen Seite wurde aber auch der Wunsch aus den Mitgliedsverbänden deutlich, noch einmal eine große Sommerjugendbegegnung mit Teilnehmern aus allen Mitgliedsverbänden und deren Partnerverbänden zu organisieren. Bei einem solchen Projekt, das es 2005 zum letzten Mal gab, könnten mehr, auch jüngere Teilnehmer/-innen einbezogen werden. Nach einer nachmittagfüllenden Diskussion kam es zu einem Kompromiss, den alle mittrugen: In Litauen soll vom 6. bis 15. August 2010 eine Jugendbegegnung mit 60 bis 70 Jugendlichen aus 5 bis 6 Nationen stattfinden. Das Innovative: In die Begegnung soll ein mobiles Element eingebaut werden, indem etwa in kleinen internationalen Gruppen 3 bis 4 Tage lang das Baltikum erkundet wird.
Gespannt waren die TeilnehmerInnen auch auf den neuen Geschäftsführer Bernd Böttcher, der mit Interesse die lebendigen Diskussionen verfolgte. Auch dem scheidenden Geschäftsführer Steffen Hauff wurden ein paar Erinnerungsstücke überreicht. Es ist klar, dass ein Wechsel bei der einzigen hauptamtlichen Person auch die Arbeit der Aktion West-Ost verändert. Was bleibt, ist der Wandel.
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