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EVS - Die fünfte Jahreszeit in Düsseldorf
Image Ich erweitere mein Düsseldorfer Leben um sportliche Akzente. Am Mittwoch nach einem arbeitsreichen Tag gingen Kinga und ich ins Schwimmbad. Ich habe lange darauf gewartet. Ich, die noch in der Schulzeit regelmäßig geschwommen ist, kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal eine Schwimmhalle von innen gesehen habe. Die Münster Therme in Düsseldorf verschlug mir den Atem! Alte Fliesen, schön beleuchtete Säulen und altmodische Umkleidekabinen mit einer Aussicht auf die Schwimmer. Es gibt aber einen Nachteil. Das Becken ist ziemlich klein, deswegen ist es nicht leicht ohne eine Schwimmordnung zu schwimmen. Kinga und ich versuchten so eine Ordnung einzuführen: man schwimmt erst auf der rechten Seite und auf dem Rückweg nimmt man die andere Seite der Bahn. Ohne Erfolg. Man hat immer das Deutschland-Vorurteil im Kopf: Ordnung muss sein. Ja, das ist wohl doch nur ein Stereotyp… Wir verloren dennoch nicht den Mut und schwammen weiter.

 

Am Samstag stattete ich dem Trödelmarkt einen Besuch ab, um mich mal wieder zu bewegen. Das erinnerte mich ein bißchen an meine Kindheit, als ich freitags mit Oma zum Wochenmarkt ging. Was kann man dort finden? Alles! Alte Sessel mit gebrochenen Federn, Porzellantassen, vergilbte Gardinen, Schwarzplatten, Ohrringe, alte Fernseher und Mikrowellen, alles mögliche. Etwas für den Magen (Erbsensuppe) und für die Augen (Blumen) kann man auch kaufen. Szefunio Steffen kümmerte sich letzte Woche auch darum, dass ich wieder kulinarische Neuigkeiten entdecken konnte. In seiner gemütlichen Küche probierte ich eine Flädlesuppe aus. Schmeckt sehr gut. Ich erfuhr, dass man solch´ eine Suppe sogar im Restaurant bestellen kann.


ImageDas Karnevalsprojekt (mein EVS-Follow-Up-Projekt - das ist ein Projekt, das ich in der Zeit nach meinem Freiwilligendienst realisieren werde) kommt schon richtig in Gang. Ich muss möglichst viele Materialien aussuchen. Deswegen feierte ich am Sonntag Karneval und nahm zum ersten Mal an einer Sitzung teil. Einen atemberaubenden Gardetanz bot die Tanzgarde KaKaJu aus Düsseldorf. Vielleicht sollte ich mich auch bei einer Garde bewerben… Außerdem konnte ich mit Kinga ein Foto mit dem Prinzpaar machen. Was für eine Ehre! Auch im Büro recherchiere ich im Internet, um noch mehr über Karneval zu erfahren (wenn ich nicht gerade mit der Präsentation für unseren Wettbewerb beschäftigt bin oder mich um eine Ausstellung kümmere). Sogar meine Gastfamilie ist an meinem Follow-up-Projekt beteiligt. Dank Monika konnte ich den Gardeauftritt bewundern (da tanzt auch Marion) und gestern lieh mir Monika zwei uralte Karnevalshefte: eines aus dem Jahre 1886: „Carnevalszug in Duesseldorf am Rosenmontag“, das andere von 1900 beschreibt genau, was an dem Tag passiert. Unglaublich! Alles kann ich jetzt erleben. Und dies ist das Ergebnis einer verrückten Idee, in Deutschland einen Freiwilligendienst zu leisten.

 

 

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 
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