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EVS - Abenteuer mit dem Düsseldorfer Nahverkehr
Image Neue Nachrichten über das „Leben der Freiwilligen bei der AkWO“ erscheinen mittwochs, dieses Mal aber mache ich eine Ausnahme. Sie kommen schon am Dienstag. Der Grund für die Verschiebung ist sehr prosaisch, denn morgen werde ich schon in Polen sein! Ja, morgen früh werde ich erst den Dortmunder Flughafen erobern um danach am Danziger Flughafen zu landen. Ich hoffe, dass morgen alles gut und problemlos verläuft, wenn man aber meine letzten Abenteuer mit dem öffentlichen Stadtverkehr in Betracht zieht, kann man neue Überraschungen erwarten.

 

Düsseldorf bietet sehr bequeme Straßenbahnverbindungen, deswegen habe ich seit meiner Ankunft in Düsseldorf nur den öffentlichen Nahverkehr benutzt. Um das Jugendhaus zu erreichen, muss ich auf der Haltestelle Bilk S-Bahnhof von der 712 in die 706 umsteigen. Das wollte ich auch am vergangenen Mittwoch tun. Als ich auf der Bilker S-Bahnhof-Haltstelle ausgestiegen bin, hab´ ich ein Buch aus der Tasche herausgezogen und es gelesen. Plötzlich ist meine Bahn angekommen und ich, ohne zu gucken was für eine Linie das ist, bin eingestiegen. Vertieft in die Lektüre habe ich erst nach der zweiten Haltestelle festgestellt, dass es nicht "meine" Bahn ist, sondern die Linie 707, die Richtung Hauptbahnhof fährt! Bevor ich logisch überlegt habe, wie ich weiter fahre, war ich schon ausgestiegen, um erst danach den weiteren Plan zu schmieden. Ehrlich gesagt hätte ich mit der 707 weiterfahren sollen, das wäre aber für Ala zu einfach! Glücklicherweise ist nach 5 Minuten die nächste Bahn angekommen und hat mich bis zum Hauptbahnhof gebracht und da bin ich in die 704 umgestiegen. So bin ich zur Arbeit nicht mit zwei, wie jeden Tag, sondern mit vier Bahnen gelangt.

Image Damit sind meine Abenteuer in Düsseldorf nicht zu Ende... Am Freitagabend war ich mit dem Vorstand der AkWO zum Essen verabredet. In einem griechischen Restaurant, weit weg von Flehe, wo ich wohne. Doro, die im Vorstand der Aktion West-Ost ist, hat mich aber zwei Mal angerufen um Bescheid zu geben, wie ich dort hinkommen soll. Da wir uns aber erst um 21.00 Uhr trafen, mir aber bereits um 19.00 Uhr der Magen knurrte, dachte ich, dass ich auch mit Monika und Willi esse. Nun musste ich mich endlich zum Ausgehen vorbereiten. Ich denke: ah, ja, freitags fahren die Straßenbahnen um 20.00 Uhr, ich habe noch viel Zeit. Gesicht waschen und Zähne putzen (der Rest der Zahnpasta ist auf der Bluse geblieben, was ich nach einigen Stunden festgestellt hab´). Und los. Ich wollte mit der 712 bis zum Bilker S-Bahnhof, aber ich war zu spät... (eigentlich hab´ ich früher nicht geprüft, um wieviel Uhr sie fährt). Die nächste 712 sollte in 10 Minuten kommen, würde aber mit der 707 kollidieren. Naja, Jogging nach einem langen Tag ist auch gesund...(Ich jogge ungern.) Als ich an der Haltestelle ankam, bemerkte ich, dass ich ruhig auf die 712 hätte warten können und noch viel Zeit gehabt hätte um umzusteigen. Aber das Schicksal meinte es gut mit mir. Ich wollte mich auf eine Bank hinsetzen, als die 707 eingefahren ist. Es war ein bisschen merkwürdig, da die Ziffern auf der Anzeige auf Rot durchgestrichen waren. Aber es war doch die 707. Alle steigen ein. Schon die zweite Haltestelle gefällt mir nicht und danach sagt der Straßenbahnfahrer: Endstation! Und das ist gar nicht mein Ziel! Ich steige aus und laufe schnell zur früheren Haltestelle, wo ich festgestellt habe, dass da die 707 nicht hält... Obwohl ich mich in der Gegend nicht auskenne ist es mir gelungen die richtige Haltestelle zu finden, uff! Eine Frau sagt mir, dass die 707 noch nicht durchgekommen ist. Nach einer Minute kommt sie und ich fahre... eine (!) Haltestelle bis zum "Uniklinikum", wo ich in den Bus umsteige. mein Ziel ist noch weit, aber es ist warm, sogar zu warm nach meinem Sprint. Der Bus fährt lange und über die Autobahn (überall ist es dunkel...wo bin ich???). Nach 15 Minuten erreiche ich endlich mein Ziel. An der Endstation warten schon Nele und Doro auf mich. Schnelles Umarmen (Ala mag das) und wir gehen ins Restaurant. Und nochmal Umarmen mit dem Rest des Vorstandes.


Nach solchen Erlebnissen muss man was Leckeres bestellen. Blätterteigtaschen. Pycha (heißt auf Polnisch: lecker)! Sollten fünf mit Käse sein, aber wahrscheinlich hat sich der Koch geirrt und ich habe eine mit Spinat erhalten. Naja, nicht nur Ala war an dem Tag verwirrt.

PS: Die deutsche Küche bietet noch eine Köstlichkeit: Zwiebelkuchen. Schmeckt am leckersten zusammen mit einem Bier, Düsseldorfer Bier natürlich.

 

 

 

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 
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