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EVS Blog: November 9-XI-16
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Schulprojekt in der Ausstellung „Mut und Versöhnung“.
Seit 2,5 Monaten bin ich nun in Kreisau/Krzyżowa in Niederschlesien. Als Freiwilliger der „Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung“ wurde ich sofort mit allen Aufgaben vertraut gemacht: Projekt/Schulaustausch, Bereich der Gedenkstätte und Bürotätigkeiten. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Arbeit.

In dieser Zeit habe ich bereits mehrere verschiedene Gruppen betreut, so zum Beispiel eine Schulklasse aus Hessen, die für 4 Tage einen Aufenthalt in Kreisau machte. Dabei stand die Geschichtsthematik im Vordergrund, u.a. mit Workshops zum Kreisauer Kreis und Versöhnungsgeschichte. Die zweite Gruppe im Oktober war eine deutsch-polnische Schulbegegnung, bei denen sich junge SchülerInnen aus der Oberlausitz mit polnischen SchülerInnen trafen, erste Kontakte knüpften und die jeweils andere Sprache kennenlernten.

Die bisher letzte Begegnung war ein multinationales Projekt in Kooperation mit der Kreisau-Initiative. Dabei wurden zwei Simulationsspiele mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der Migrationspolitik in der EU durchgeführt. Die SchülerInnen aus Estland, Polen, Frankreich und Deutschland hatten dabei die Möglichkeit, sich gegenseitig besser kennenzulernen und zu sehen, wie Politik in ihren Ländern behandelt wird.

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Ich auf dem Weg zum Zobten.
Jedoch helfe ich nicht nur bei den Projekten, sondern mache auch Führungen durch das Gelände der „Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung“, zu dem ein großer Gutshof mit Schloss, das Berghaus und die Grabkapelle gehören. Dabei wird die Geschichte um den Generalfeldmarschall Helmuth Carl Bernhard von Moltke, seines Urgroßneffen, dem Widerstandskämpfer im Kreisauer Kreis, Helmuth James von Moltke, und die Versöhnungsmesse vom 12. November 1989, an welcher der ehemalige Bundeskanzler Helmuth Kohl sowie der damalige polnische Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki teilnahmen, den Gästen der Stiftung näher gebracht.

In der Zeit von 2,5 Monaten habe ich somit viele, viele Kilometer abgespult, um die Stiftung Kreisau den Menschen und Schülern näherzubringen und zu zeigen, wie wichtig deren Geschichte bzw. ein Geschichtsbewusstsein für die heutige Zeit ist. Wenn man dann noch im Berghaus wohnt, dem Tagungsort der drei Kreisauer Treffen, dann ist man mit der Geschichte rund um die Uhr konfrontiert.

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Typisch für Projekte – Erwartungsbaum.
In der Freizeit habe ich die Gelegenheit genutzt und die Gegend bereist und angeschaut, so liegt mit Schweidnitz/Świdnica eine größere Stadt in der Nähe. In dieser Stadt kann man die Friedenskirche und den Marktplatz besichtigen. Des Weiteren befindet sich der Ślęża/Zobten in der Nähe. Ein etwa 800m hoher einsamer Berg. Auf dem ich auch schon gewandert bin.

Im nächsten Blog werde ich dann mehr zum spätherbstlichen und frühwinterlichen Ambiente des Gutes berichten...
 
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