| EVS - Von Süden nach Norden |
| Napsal Hanna Teschner | |
| Mittwoch, 09 Juni 2010 | |
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„Damit ihr Hoffnung habt!“ – ruften riesige Plakaten und Postern in den Straßen. „Damit ihr Hoffnung habt!“ – wiederholten die Referenten in ihren Berichten und Diskussionen. „Damit ihr Hoffnung habt!“ – wünschten die Leute einander auf den Straßen.
Mit dieser Losung hat München am 12 Mai den 2 Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) aufgenommen. Weil seit dem ersten ÖKT in Berlin schon 7 Jahre vergangen sind, gab es viele neue Themen die Vertreter von beiden Konfessionen behandeln mussten. Klimawandel, ökologische Probleme, Armut in der Dritten Welt, ständig wachsende Differenzen zwischen Reichen und Armen, Problemen in der katholischen Kirche – da sind wichtigsten aber nicht im Entferntesten alle Themen, die in diesen Tagen analysiert wurden.
Ihre eigene Podiumsdiskussion - „Belarus – die letzte Diktatur Europas“ – hat auch die Aktion West-Ost gehabt. Schwerpunkte waren in dieser Diskussion auf verschiedene Fragen, wie z.B. politische Zukunft und Bildung, gelegt. Litauen hat mit Belarus eine hundertjährige gemeinsame Geschichte und bis jetzt noch stehen die beiden Länder in engen wirtschaftlichen Kontakten. Deswegen wollte ich verschiedene Meinungen von Belarussen hören, um zu wissen, wie dort alles in Wirklichkeit ist. Der Besuch in München war auch eine sehr gute Gelegenheit, die anderen europäischen Freiwilligen zu treffen und München in der Nacht zu erleben. Nach München war mein Aufenthalt in Düsseldorf sehr kurz, und nach 4 Tagen war ich schon unterwegs nach Hamburg. Hier fand das von der Jungen Grafschaft organisierte Pfingstreffen statt. Hamburg – die zweitgrößte Stadt Deutschlands, und der Hamburger Hafen, auch „Deutschlands Tor zur Welt“ genannt, ist der größte Seehafen in Deutschland, der zweitgrößte in Europa und der achtgrößte weltweit. Diese Stadt bezauberte mich mit seiner Vielfältigkeit und Verschiedenheit. Bis dahin habe ich noch nie in meinem Leben Schilder „Waffen verboten“ gesehen! Einerseits das war witzig und lustig aber andererseits habe ich gedacht: „oh man, hier kann auch wirklich gefährlich sein“. Das Wochenendprogramm war intensiv und voller Aktivitäten, außerdem habe ich hier viele Menschen getroffen, die ich schon gekannt habe. Am ersten Tag haben wir eine Rundfahrt mit dem Boot gemacht und haben viel über die Geschichte gehört und gesehen. Der Abend war nicht so ruhig - wir sind in den Stadtbezirk St. Pauli gegangen. Der Sonntagmorgen fing ganz früh an weil wir den Fischmarkt besuchten. Leider gibt es auf diesem Markt schon seit Jahren keine frischen Fische, nur geräucherte, die neben dem Gemüse, chinesischen Geräten und Klamotten liegen. Nach dem Frühstück und der Messe ging es zu einer Stadtrally in der Hafenstadt. Hier mussten wir ein bisschen schwitzen um alle Aufgaben zu erledigen. Aber alles hat seinen Anfang und sein Ende. So war auch diesmal, und nach ein paar Tagen musste ich nach Düsseldorf zurück. Aber irgendwo tief in meiner Seele habe ich das Gefühl, dass ich dorthin zurückkehren werde. Vielleicht weil ich Hoffnung habe…
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