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EVS – Interkulturelles Lernen

Alles fing am frühen Morgen des 11. Februar an. Ich bin um 6.30 aufgestanden und begann meine Sachen für das „on arrival“ Seminar (Einführungsseminar) in Weinheim und Karneval in Köln zu packen. In meinem Kopf habe ich schon den ganzen Tag geplant – von 9.30 bis 12.30 Karneval in Köln, 13.00 – Fahrt nach Weinheim (theoretisch muss ich dort um 15 sein, ich hoffte dass ich es dorthin bis 18 Uhr schaffen würde).

Also die Reise fängt an: etwa um 9.30 steigen wir (ich und Hanna) im Köln aus und gehen dorthin, wo es die größte Menge von „Menschen“ – Hexen, Robotern, Torten, Supermännern und anderen Geschöpfen gibt. Aber die Zeit ist wie im Fluge vergangen: 12.30 Uhr – ich muss zum Bahnhof laufen und weiter fahren. Diesmal nach Weinheim. Der Bahnhof summt wie ein Bienenstock und ich muss noch meinen Koffer aus dem Schließfächern abholen. 12.45 Uhr. Ich stehe in der Schlange. 13.00 Uhr. Der Zug fährt nach Weinheim ab. Ohne mich. Ich stehe weiter in der Schlange. 13.30 endlich ich habe meine Sachen – mein Elvis Presley Kostüm geht in den Koffer und ich gehe ins Reisezentrum um die Fahrkarte zu kaufen. 14.00 Uhr. Die Fahrkarte in meiner Hand und ich auf dem Sitz im Wagen. Endlich geht die Reise weiter. 16.30 Uhr – Verspätung um eine Stunde. Wie kann das sein? Wo sind deutsche Qualität, Ordnung und Pünktlichkeit? Sind das nur Stereotypen? Vielleicht :). 17.40 – ich bin in Mainz und brauche neue Verbindungen nach Weinheim. Der nächste Zug fährt in einer halben Stunde. Noch ein paar Stunden und um 20.15 bin ich endlich da – in Weinheim. Aber zu meinem Erstaunen muss ich entdecken das mich im Seminar niemand vermisst hat. Schön.

Die nächsten 9 Tage haben wir – Freiwillige aus Estland, Litauen, Polen, Luxemburg, Frankreich, Portugal, Russland, der Ukraine, der Türkei, Rumänien und Italien zusammen verbracht. Image Wir haben sehr viel über die Probleme und Schwierigkeiten, auf die wir stoßen, diskutiert, in Gruppen gearbeitet, verschiedene Aufgaben gemacht. Am 16. Februar waren wir in Heidelberg. Hier haben wir das Schloss, Karneval und Kneipen besucht, sehr viel gefeiert und ein bisschen getrunken. Es war schön zu sehen wie Leute von verschiedenen Nationen sich um ihre leicht angesäuselten Freunde kümmern. Ich habe irgendwo gehört, dass man das „interkulturelles Lernen“ nennt:). Und was bekommt man gratis dazu, wenn man im Winter mit Leuten von verschiedenen Nationen verkehrt und viel mit der Bahn fährt? - genau: Schnupfen. Er ist mein bester Freund seit Samstagabend: immer dabei, immer mit mir:).

Ich wünsche euch Gesundheit!

Bis zum nächsten mal !!!

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 
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