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Vor einem Jahr der Auf- und Umbrüche |
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Geschrieben von Adalbert Ordowski
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Dienstag, 10. November 2009 |
 Ein spannendes Jahr 2010 steht der Aktion West-Ost bevor. Soviel wurde klar, als die 15 Verantwortlichen aus dem Vorstand und den Mitgliedsverbänden sich bei der Bundesausschusssitzung vom 6. bis 8. November 2009 in Fulda trafen.
Im Vordergrund steht der personelle Umbruch. Im Januar wird Hanna Teschner die Geschäftsführung übernehmen, nachdem ihr Vorgänger Bernd Böttcher im Oktober die Aktion West-Ost zugunsten einer neuen Herausforderung in der Ukraine verließ. Unterstützen wird sie dabei ebenfalls ab Januar Vaidotas Kilkus aus Litauen vor allem bei der Planung der Sommerbegegnung. Die Zeit der Vakanz wird von der Polin Alicja Kędzierska überbrückt, die erst im Juli 2009 ihren EVS-Einsatz bei der Aktion West-Ost abgeschlossen hat und bestens in die Abläufe in der Geschäftsstelle eingeweiht ist. Auch im Vorstand zeichnen sich im Laufe des folgenden Jahres Veränderungen ab. Diese Umbrüche waren Anlass, auch über die Struktur der Aktion West-Ost als Dachverband nachzudenken. So trugen die vier Mitgliedsverbände ihre Erwartungen und Vorstellungen an die gemeinsame Dachorganisation zusammen und diskutierten darüber. Trotz aller Umbrüche wurde für das Jahr 2010 ein anspruchsvolles Programm geplant. Das größte Projekt ist die multinationale Jugendbegegnung Anfang August in Litauen. Sie soll in Klaipeda beginnen, in der Mitte eine Phase haben, in der die Teilnehmer in kleinen, internationalen Gruppen durchs Land reisen, und in Vilnius schließen - ein innovatives und anspruchsvolles Programm, das es in der Form noch nicht gab. Geplant sind außerdem ein Podium beim Ökumenischen Kirchentag mit Studierenden aus Belarus, die aus politischen Gründen ihre Heimat verlassen haben, eine gemeinsame Tagung aller Mitgliedsverbände sowie eine Internationale Leiterschulung in Kreisau.
Auch über Finanzen wurde gesprochen. Insgesamt schätzen alle Mitgliedsverbände, die Förderung der nationalen Arbeit, die sie vor allem über den Kinder- und Jugendplan erfahren. Dennoch gibt es Gesprächsbedarf darüber, dass die begrenzten Mittel so verteilt werden, dass die grundlegende Arbeit mit ehrenamtlichen, die verstreut wohnen, gesichert werden kann. Am Ende der Tagung war eine Aufbruchstimmung zu spüren. Vielleicht gelingt, neue jüngere Leute zu gewinnen, die sich von dieser Aufbruchstimmung mitreißen lassen und die Chance nutzen mit ihren Ideen die Aktion West-Ost weiterzubringen.
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